digiS – Servicestelle Digitalisierung Berlin

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Aktuelles

Die Digitalisierung erleichtert  den Zugang zu unserem kulturellen Erbe und eröffnet neue Wege zur Wissensgesellschaft der Zukunft. Was aber bedeutet Nachhaltigkeit angesichts einer rasanten technologischen Entwicklung angesichts von Projektorientierung von Digitalisierungsinitiativen und der Flüchtigkeit digitaler Kommunikation? Wie kann eine nachhaltige Verwertbarkeit von digitalen Kulturdaten auch in neuen Kontexten sichergestellt werden?…
Die Handreichung "Kooperativ in die digitale Zeit - wie öffentliche Kulturinstitutionen Cultural Commons fördern" gibt eine Einführung in offene Kulturdaten und zeigt Möglichkeiten auf, wie Kultureinrichtungen von der offenen Bereitstellung ihrer digitalen Bestände profitieren und wie digitale Sammlungen nachnutzbar gemacht werden können. Was steht hinter der Idee der Cultural Commons? Und wie werden aus Daten "offene Daten"?…
Digitalisierung erleichtert den Zugang zum kulturellen Erbe, seinen Erhalt und seine Weiternutzung und leistet damit einen grundlegenden Beitrag zur Teilhabe an Kultur für breite Schichten der Bevölkerung. Die interessierte Öffentlichkeit, Künstler, (Kreativ-)Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung nicht nur in den Digital Humanities beginnen, das digitale Kulturerbe für sich zu entdecken und zu nutzen. Für den Erfolg dieser Unternehmung ist eine langfristig ausgerichtete technische,…
Digitalisierung ist der Anfang - Langzeitverfügbarkeit ist für die Ewigkeit! Die Sicherstellung der Langzeitverfügbarkeit ist unabdingbare Voraussetzung für die Verwertbarkeit von digitalen Kulturdaten in neuen Kontexten. Der Zugang zu diesen Daten muss im Interesse einer digitalen Wissensgesellschaft langfristig möglich bleiben. Langzeitarchivierung und Langzeitverfügbarkeit sind in diesem Sinn gleichbedeutend. Am 7. April 2016 wurde das Langzeitarchiv EWIG gelauncht.…

Die Kulturverwaltung des Berliner Senats vergibt auch 2015 insgesamt ca. 400.000,00 € Projektmittel für die Digitalisierung des Kulturerbes.

Im Ergebnis eines Wettbewerbes, der auf der Grundlage einer Förderrichtlinie durchgeführt wurde, wird spartenübergreifend die Digitalisierung von Objekten aus Kulturerbeeinrichtungen (Archive, Bibliotheken, Museen, Gedenkstätten etc.) mit Sitz in Berlin gefördert.

Anfang Dezember 2014 wurden von einer fünfköpfigen Fachjury die Projektanträge für das Förderprogramm Digitalisierung Berlin 2015 beraten und abschließend der Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten empfohlen. Das neue Förderprogramm besteht 2015 aus neun Projekten. Erstmals dabei sind die Stiftung Deutsches Technikmuseum (SDTB) sowie das Institut für Theaterwissenschaft der FU Berlin. Weiterhin werden gefördert: Berlinische Galerie, Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit (Stiftung Topographie des Terrors), Georg Kolbe Museum, Museum für Naturkunde mit zwei Projekten und die Stiftung Stadtmuseum Berlin ebenfalls mit zwei Projekten. Eine Kurzinformation zu den Inhalten der Digitalisierungsprojekte sowie den Ansprechpartnern in den Institutionen finden Sie auf den nachfolgenden Seiten.

Der Jury 2015 gehörten an: Frau Prof. Gabriele Beger (Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg), Frau Prof. Monika Hagedorn-Saupe (Stellvertr. Leiterin beim Institut für Museumsforschung), Herr Dr. Michael Hollmann (Präsident des Bundesarchivs), Herr Prof. Dr. Holger Simon (Pausanio GmbH&Co.KG), Herr Philipp Otto (iRights).

Förderrichtlinie der Senatskanzlei Kulturelle Angelegenheiten zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes (Stand Oktober 2013 / aktualisiert September 2014 / ergänzt April 2015) als PDF herunterladen