digiS – Servicestelle Digitalisierung Berlin

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Aktuelles

Was hat Arnold Schwarzenegger mit IHRER Zukunft zu tun? Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung von Kulturgut entsteht vermehrt der Wunsch, dreidimensionale Objekte zu digitalisieren. Mag man sich das für statische Objekte wie etwa Büsten oder Saurierknochen noch vorstellen können, wird es bei funktionalen Objekten schwierig. Eine bislang ungelöste Herausforderung ist der Bereich der interaktiven Kunst oder der historischen Mechanik.…
Die Digitalisierung erleichtert  den Zugang zu unserem kulturellen Erbe und eröffnet neue Wege zur Wissensgesellschaft der Zukunft. Was aber bedeutet Nachhaltigkeit angesichts einer rasanten technologischen Entwicklung angesichts von Projektorientierung von Digitalisierungsinitiativen und der Flüchtigkeit digitaler Kommunikation? Wie kann eine nachhaltige Verwertbarkeit von digitalen Kulturdaten auch in neuen Kontexten sichergestellt werden?…
Die Handreichung "Kooperativ in die digitale Zeit - wie öffentliche Kulturinstitutionen Cultural Commons fördern" gibt eine Einführung in offene Kulturdaten und zeigt Möglichkeiten auf, wie Kultureinrichtungen von der offenen Bereitstellung ihrer digitalen Bestände profitieren und wie digitale Sammlungen nachnutzbar gemacht werden können. Was steht hinter der Idee der Cultural Commons? Und wie werden aus Daten "offene Daten"?…
Digitalisierung erleichtert den Zugang zum kulturellen Erbe, seinen Erhalt und seine Weiternutzung und leistet damit einen grundlegenden Beitrag zur Teilhabe an Kultur für breite Schichten der Bevölkerung. Die interessierte Öffentlichkeit, Künstler, (Kreativ-)Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung nicht nur in den Digital Humanities beginnen, das digitale Kulturerbe für sich zu entdecken und zu nutzen. Für den Erfolg dieser Unternehmung ist eine langfristig ausgerichtete technische,…

Nachlass des Bühnenbildners Traugott Müller (1895-1944)

Traugott Müller zählt zu den bedeutendsten Bühnenbildnern des deutschsprachigen Theaters seiner Generation. Müller prägte ab Mitte der 1920er Jahre in der Theatermetropole Berlin die technisch avantgardistischen Inszenierungen Erwin Piscators wesentlich mit. Er entwarf Bühnenräume u. a. für Leopold Jessner, Berthold Viertel und Gustaf Gründgens, der ihn 1935 fest an das Preußische Staatstheater verpflichtete. Bis zu seinem Tod 1944 arbeitete er hier auch immer wieder für Jürgen Fehling, den genialen Außenseiter des NS-Repräsentationstheaters.

Das Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin besitzt den umfangreichsten Teilnachlass Müllers, darin rund 90 % des erhaltenen grafischen Werkes, ergänzt durch eine reiche, von Müller selbst angelegte Fotodokumentation zu ca. 60 Inszenierungen. Geplant ist die komplette Digitalisierung und Online-Bereitstellung des Bestands von 400 Blättern mit rund 550 Bühnenbild- und Kostümentwürfen, ergänzt durch ausgewählte Fotografien, die die Umsetzung der Entwürfe anschaulich machen, aber auch selbst eine wertvolle Quelle der Berliner Theatergeschichte sowie der Geschichte der Theaterfotografie darstellen. Das Projekt soll zusätzlich best practices erarbeiten, die für alle theatersammelnden Einrichtungen verfügbar gemacht werden sollen. Darüber soll in Kooperation mit dem "Runden Tisch" der Berliner theatersammelden Einrichtungen zu deren weiterer virtuellen Vernetzung beigratragen werden.

Ansprechpartner Theaterhistorische Sammlungen:

  • Peter Jammerthal
    E-Mail: peter.jammerthal"at"fu-berlin.de 

 Website http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we07/institut/kontakt/index.html

Hier finden Sie den Abschlussbericht des Projektes.