digiS – Servicestelle Digitalisierung Berlin

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Aktuelles

Was hat Arnold Schwarzenegger mit IHRER Zukunft zu tun? Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung von Kulturgut entsteht vermehrt der Wunsch, dreidimensionale Objekte zu digitalisieren. Mag man sich das für statische Objekte wie etwa Büsten oder Saurierknochen noch vorstellen können, wird es bei funktionalen Objekten schwierig. Eine bislang ungelöste Herausforderung ist der Bereich der interaktiven Kunst oder der historischen Mechanik.…
Die Digitalisierung erleichtert  den Zugang zu unserem kulturellen Erbe und eröffnet neue Wege zur Wissensgesellschaft der Zukunft. Was aber bedeutet Nachhaltigkeit angesichts einer rasanten technologischen Entwicklung angesichts von Projektorientierung von Digitalisierungsinitiativen und der Flüchtigkeit digitaler Kommunikation? Wie kann eine nachhaltige Verwertbarkeit von digitalen Kulturdaten auch in neuen Kontexten sichergestellt werden?…
Die Handreichung "Kooperativ in die digitale Zeit - wie öffentliche Kulturinstitutionen Cultural Commons fördern" gibt eine Einführung in offene Kulturdaten und zeigt Möglichkeiten auf, wie Kultureinrichtungen von der offenen Bereitstellung ihrer digitalen Bestände profitieren und wie digitale Sammlungen nachnutzbar gemacht werden können. Was steht hinter der Idee der Cultural Commons? Und wie werden aus Daten "offene Daten"?…
Digitalisierung erleichtert den Zugang zum kulturellen Erbe, seinen Erhalt und seine Weiternutzung und leistet damit einen grundlegenden Beitrag zur Teilhabe an Kultur für breite Schichten der Bevölkerung. Die interessierte Öffentlichkeit, Künstler, (Kreativ-)Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung nicht nur in den Digital Humanities beginnen, das digitale Kulturerbe für sich zu entdecken und zu nutzen. Für den Erfolg dieser Unternehmung ist eine langfristig ausgerichtete technische,…

digiS-Jahresveranstaltung 2015 zu digitalen Strategien von Kultureinrichtungen

Kulturerbeinstitutionen sollen aktive Gestalter ihrer digitalen Praxis werden. Das "Lob des Unfertigen", das 2013 von Kathrin Passig auf der ersten digiS-Jahresveranstaltung vorgetragen wurde, forderte die Berliner Kulturinstitutionen dazu auf "anzufangen". Viele Einrichtungen haben sich inzwischen, unterstützt durch das Netzwerk des "Förderprogramms Digitalisierung", auf den Weg in ihre digitale Zukunft begeben. Einige der am Förderprogramm beteiligten Institutionen waren zudem so experimentierfreudig, dass sie Teile ihrer inzwischen digitalen Sammlungen für Coding da Vinci, den bundesweit ersten Kulturhackathon, öffneten. So erfuhren sie, wie offene Daten auch die eigene Institution mit neuem Wissen und neuen Zugängen zum digitalen Kulturerbe bereichern.

Daten über Daten - wie geht es weiter?

War beim Start des Förderprogramms Digitalisierung 2012 die digitale Strategie nur eine vage Idee bei unseren Projektpartnern, haben sie inzwischen weitreichende Erfahrungen im Bereich einer nachhaltigen Digitalisierung sammeln können. Nach vier Förderzeiträumen, einem Programm aus dem EFRE-Fonds, zwei Hackathons zu offenen Kulturdaten, vielen Workshops und Konferenzen bei digiS und anderen Partnern unseres Netzwerks ist es an der Zeit, die Frage nach der digitalen Zukunft Berlins und seiner Kultureinrichtungen zu konkretisieren. Sie steht deshalb im Mittelpunkt unserer diesjährigen digiS-Veranstaltung und soll von den Teilnehmer/innen der Konferenz im Rahmen unseres World Cafés diskutiert werden. Kann man bereits von einem digitalen Wandel in den Einrichtungen sprechen? Wie sieht der Zugang zu den digitalen Sammlungen aus? Wie haben sich die Nutzer und ihre Anforderungen an die Kulturinstitutionen verändert? Wie ändert sich der Auftrag der Museen im Digitalen?

Die beiden Keynote-Sprecherinnen Chantal Eschenfelder (Städel Museum Frankfurt) und Mirjam Wenzel (Jüdisches Museum Berlin) berichten dazu vorab über ihre Erfahrungen und die digitalen Perspektiven in ihren jeweiligen Häusern. Zusätzlich präsentieren vier Berliner Kulturinstitutionen Ideen für ihre digitale Zukunft, die sie im Anschluss auf der offenen "Kaffeehaus-Bühne" des World Cafés mit Ihnen, den Gästen der Veranstaltung, diskutieren wollen. Sie sind also gefragt als Berater/in und Unterstützer/in. Alle visionären Ideen sind erlaubt - freies digitales Improvisationstheater! Zudem werden sich die Berliner Digitalisierungsprojekte mit Postern und durch eine One Minute Madness der Öffentlichkeit vorstellen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie als Gäste und Akteure auf unserer "digitalen Bühne" begrüßen zu dürfen. Steuern Sie Ihre Ideen zu einem digitalen Berlin und für das hiesige Netzwerk bei!

"Bühne frei für kulturgut digital" findet statt am 16. Oktober 2015 in der Berlinischen Galerie, Alte Jakobstr. 124-128, 10969 Berlin.

Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis 09. Oktober 2015. Und so sieht unser Programm aus.