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digiS-Jahreskonferenz

#kulturgutdigital Berlin | 2017 - 5 Jahre Förderprogramm Digitalisierung Berlin

Fünf Jahre sind seit der Initialisierung des "Förderprogramms zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes Berlin" und damit der Gründung von digiS wie im Flug vergangenen. Am 1. Dezember 2017 möchten wir die Jubiläumskonferenz nutzen, um uns die Zeit für einen Rückblick auf Geschehenes zu nehmen und die regionale, aber auch die bundes- und europaweite #kulturgutdigital-Landschaft im Hinblick auf die offene Zugänglichkeit der Daten vergleichend zu betrachten.

Gemeinsam mit dem Stadtmuseum Berlin, unserem Projektpartner seit 2012, werden wir am Vormittag die frühen Anfänge Revue passieren lassen. 2012 waren sowohl wir als auch unsere Berliner Kulturerbe-Partner zwar mit einem guten Plan ­dem Digitalisierungskonzept für Berliner Kulturgut versehen und höchst motiviert diesen umzusetzen. Doch folgt auch das digitale Leben immer wieder seinen eigenwilligen Regeln.

War das Land Berlin mit seinem Förderprogramm Digitalisierung 2012 noch ein bundesweiter Vorreiter, wurden seitdem in vielen Bundesländern ähnliche Programme zum Thema Digitalisierung entwickelt oder weiter ausgebaut. Im zweiten Teil unseres Vormittagsprogramms stellen wir uns den Fragen, ob „Berlin es wirklich am besten“ kann und was wir gegenseitig voneinander lernen können. Was sollte auch die Politik dazulernen aus den Erfahrungen der Koordinierungs- und Kompetenzzentren zur Digitalisierung in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg und Schleswig-Holstein?

Am Nachmittag blicken wir zurück auf die Vielfalt von Digitalisierungsprojekten. Zahlreiche digiS-Partner werden sich auf unserer Projektmesse mit ihren Projekten aus den Jahren 2012 bis 2017 präsentieren und machen damit einmal mehr auch visuell deutlich, dass Berliner Kultur eine digitale Zukunft hat.

Wir freuen uns sehr auf das „Openess“- Panel unserer Veranstaltung, für das wir Karin Glasemann (Digital Coordinator, Nationalmuseum Stockholm), Beat Estermann (Stellvertretender Leiter des Schwerpunkts „Open & Linked Data“ am E-Government-Institut, Fachhochschule Bern), Jürgen Christof (Direktor der Universitätsbibliothek der TU Berlin) sowie als Moderatorin Christina Riesenweber (Open-Access- Beauftragte des Landes Berlin) gewinnen konnten. Hier stehen die Fragen im Mittelpunkt, wie sich der Umgang mit (Kulturerbe)-Daten in anderen europäischen Ländern wie der Schweiz oder Schweden gestaltet und wie dort kulturelle Artefakte zugänglich und nachnutzbar gemacht werden. Ist das Versprechen der digitalen Offenheit und der damit verbundenen Idee von gesellschaftlicher Teilhabe bereits eingelöst? Welche Chancen bieten offene Kulturdaten für die breite Öffentlichkeit, für Forschung und Wissenschaft? Wo steht Berlin im Hinblick auf seine im Oktober 2015 veröffentlichte Open-Access-Strategie? Und was hat das alles mit der Zukunft von digiS zu tun?

Die digiS-Jahreskonferenz findet von 10 Uhr bis 17 Uhr im Rundbau des Zuse Institute Berlin, Takustr. 7, 14195 Berlin statt.

Über diesen Link können Sie sich registrieren. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei – Anmeldeschluss ist Freitag, der 24. November 2017.

Das Programm zur Konferenz können Sie hier herunterladen.

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen am 1. Dezember!


In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auch auf die am 2. Dezember 2017 im Jüdischen Museum Berlin stattfindende öffentliche Projektpräsentation und Preisverleihung des diesjährigen Hackathons „Coding da Vinci Berlin“ aufmerksam machen, mit vielen Datenpartnern und Kulturdaten aus dem Berliner Förderprogramm.

(Coding da Vinci ist auch 2017 eine Veranstaltung von DDB, digiS, Wikimedia Deutschland und der Open Knowledge Foundation Deutschland)

 

Potential: Kultur gut digital - Daten treffen Nutzer treffen Daten treffen Nutzer...

"Museen sind eigentlich so angelegt, dass sie die wissenschaftlich fachliche Deutungshoheit für ihre Inhalte haben. Wir versuchen, neben diesem kuratorischen Strang einen zweiten Strang zu entwickeln, bei dem wir selber nicht mehr deuten, sondern die Nutzer und Nutzerinnen des Museums das tun."
(Eckart Köhne, Direktor des Badischen Landesmuseums Karlsruhe und Präsident des Deutschen Museumsbundes im Interview, 28. Mai 2016, faz.net)

Digitales Kulturgut als Wissensressource für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kreativwirtschaft - das ist das Motto der 4. Jahreskonferenz von digiS am 13. September 2016. Dieses Jahr nehmen wir die Nutzer/innen und ihre Wünsche, Ideen, Anforderungen in den Blick. Was machen sie mit und aus Kulturdaten? Wie wollen sie zukünftig damit arbeiten? Wann beginnt der Spaß dabei? Welche Freiräume der Nutzung und des Zugangs bieten Kulturerbe-Institutionen ihren Nutzer/innen? Welches Potential ergibt sich bereits jetzt aus vier Jahren Förderprogramm Digitalisierung?

Wir möchten am 13. September Institutionen, Daten und ihre Nutzer/innen zusammenbringen. Am Vormittag hören Kultur(erbe-)Institutionen ihren Nutzer/innen zu. Michael Hollmann (Bundesarchiv), Thomas Köhler (Berlinische Galerie), Friederike Fless (Deutsches Archäologisches Institut) und Antje Schmidt (Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg) bieten ein stark besetztes Podium und werden sich mit den Wünschen und Anforderungen ihrer Nutzer auseinandersetzen. Welche Initiativen bieten ihre Häuser, um mit ihren Nutzern in den Dialog zu treten? Wie werden sie als Häuser aktiv? Wie kooperieren sie mit ihren Nutzern? Moderiert wird dieser Teil der Konferenz von Barbara Fischer (Wikimedia Deutschland).

Die diesjährigen 14 Digitalisierungsprojekte des Berliner Förderprogramms, die aus Kultur & Wissenschaft stammen, werden in einer "Minute-Madness" ihre Antworten auf die Frage geben, welches Potential eigentlich in ihren Daten liegt. Die Vertiefung dieses Themas findet am Nachmittag im World Café der Konferenz statt. Weitergehende Datenpartnerschaften, die sich am Kaffeehaustisch zwischen den Nutzern, also den Gästen unserer Konferenz, und den Datenanbietern / Projektpartnern ergeben, sind ausdrücklich erwünscht!

Es freut uns umso mehr, dass Tim Renner, Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten, am Nachmittag ab 14 Uhr an der Konferenz teilnehmen wird, um sich selbst vom Potential der Kulturdaten zu überzeugen. Das Förderprogramm der Senatskanzlei hat seit 2012 mehr als vierzig Digitalisierungsprojekte unterstützt und damit für viele Berliner Institutionenden den Weg in den digitalen Raum geöffnet.
Holger Simon, Mitglied der Jury des Förderprogramms Digitalisierung, wird mit einem Vortrag in die World Cafés einführen: „Altes neu denken“ - Digitale Innovationen verändern Kultur.

"Bühne frei für kulturgut digital" am 16.10.2015 in der Berlinischen Galerie

digiS-Jahresveranstaltung 2015 zu digitalen Strategien von Kultureinrichtungen

Kulturerbeinstitutionen sollen aktive Gestalter ihrer digitalen Praxis werden. Das "Lob des Unfertigen", das 2013 von Kathrin Passig auf der ersten digiS-Jahresveranstaltung vorgetragen wurde, forderte die Berliner Kulturinstitutionen dazu auf "anzufangen". Viele Einrichtungen haben sich inzwischen, unterstützt durch das Netzwerk des "Förderprogramms Digitalisierung", auf den Weg in ihre digitale Zukunft begeben. Einige der am Förderprogramm beteiligten Institutionen waren zudem so experimentierfreudig, dass sie Teile ihrer inzwischen digitalen Sammlungen für Coding da Vinci, den bundesweit ersten Kulturhackathon, öffneten. So erfuhren sie, wie offene Daten auch die eigene Institution mit neuem Wissen und neuen Zugängen zum digitalen Kulturerbe bereichern.

Daten über Daten - wie geht es weiter?

War beim Start des Förderprogramms Digitalisierung 2012 die digitale Strategie nur eine vage Idee bei unseren Projektpartnern, haben sie inzwischen weitreichende Erfahrungen im Bereich einer nachhaltigen Digitalisierung sammeln können. Nach vier Förderzeiträumen, einem Programm aus dem EFRE-Fonds, zwei Hackathons zu offenen Kulturdaten, vielen Workshops und Konferenzen bei digiS und anderen Partnern unseres Netzwerks ist es an der Zeit, die Frage nach der digitalen Zukunft Berlins und seiner Kultureinrichtungen zu konkretisieren. Sie steht deshalb im Mittelpunkt unserer diesjährigen digiS-Veranstaltung und soll von den Teilnehmer/innen der Konferenz im Rahmen unseres World Cafés diskutiert werden. Kann man bereits von einem digitalen Wandel in den Einrichtungen sprechen? Wie sieht der Zugang zu den digitalen Sammlungen aus? Wie haben sich die Nutzer und ihre Anforderungen an die Kulturinstitutionen verändert? Wie ändert sich der Auftrag der Museen im Digitalen?

Die beiden Keynote-Sprecherinnen Chantal Eschenfelder (Städel Museum Frankfurt) und Mirjam Wenzel (Jüdisches Museum Berlin) berichten dazu vorab über ihre Erfahrungen und die digitalen Perspektiven in ihren jeweiligen Häusern. Zusätzlich präsentieren vier Berliner Kulturinstitutionen Ideen für ihre digitale Zukunft, die sie im Anschluss auf der offenen "Kaffeehaus-Bühne" des World Cafés mit Ihnen, den Gästen der Veranstaltung, diskutieren wollen. Sie sind also gefragt als Berater/in und Unterstützer/in. Alle visionären Ideen sind erlaubt - freies digitales Improvisationstheater! Zudem werden sich die Berliner Digitalisierungsprojekte mit Postern und durch eine One Minute Madness der Öffentlichkeit vorstellen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie als Gäste und Akteure auf unserer "digitalen Bühne" begrüßen zu dürfen. Steuern Sie Ihre Ideen zu einem digitalen Berlin und für das hiesige Netzwerk bei!

"Mit Netz und offenen Daten - Kulturgut digital" 12.09.2014 am ZIB

Am 12. September 2014 laden wir alle Interessierten herzlich zu unserer jährlichen Veranstaltung an das Zuse-Institut Berlin ein. Die ganztägige Konferenz gibt am Vormittag einen Überblick über Berliner Digitalisierungsprojekte und Aktivitäten. Zudem werden wir die Arbeit der Servicestelle Digitalisierung selbst vorstellen. Sie können sich im Rahmen einer Postersession über einzelne Projekte im Detail und im Gespräch mit den Projektmitarbeiter/innen informieren. Am Vormittag erwarten wir den neuen Kulturstaatssekretär Berlins, Tim Renner, als Gast.

Der Nachmittag wird im Zeichen der übergreifenden Vernetzung und des Austauschs stehen. In "Paardialogen" werden (Projekt-)Partner von digiS zu verschiedenen Aspekten einer nachhaltigen Digitalisierung und Langzeitverfügbarkeit miteinander und mit Ihnen diskutieren. Im Dialog stehen die Zentral- und Landesbibliothek, das Stadtmuseum Berlin, Werkbundarchiv - Museum der Dinge und das Museum für Naturkunde sowie Veranstalter und Teilnehmer von "Coding da Vinci", Staatliche Museen Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Stiftung Deutsche Kinemathek und Europeana Collections.

Das ausführliche Programm können Sie hier herunterladen.

Frühjahrsveranstaltung 12.04.2013

"Vernetzen und Gestalten – Die Digitalisierung des Berliner Kulturerbes"

Das kulturelle Erbe Berlins verpflichtet – die Kulturinstitutionen sind aufgefordert, ihre Objekte und Sammlungen digital verfügbar zu machen und sich auf den digitalen Dialog mit ihren Nutzern einzulassen. Das Land Berlin hat im letzten Jahr die Initiative ergriffen, um diesen Zugang aktiv zu gestalten und Digitalisierungsprojekte in seinen Kulturinstitutionen anzustoßen und zu unterstützen.

2012 wurden acht Digitalisierungsprojekte an fünf Berliner Kulturerbeinstitutionen im Rahmen des Förderprogramms Digitalisierung finanziell unterstützt. Die beteiligten Institutionen – Bröhan-Museum, Brücke-Museum, Stiftung Stadtmuseum, Landesarchiv, Zentral- und Landesbibliothek – wurden dabei von der Servicestelle Digitalisierung (digiS) am Zuse Institute Berlin (ZIB) begleitet sowie fachlich und technisch beraten. Der Zugang zu Informationen und Objekten des kulturellen Erbes in Berlin soll der Öffentlichkeit ermöglicht werden – auch mit Blick auf die spätere Verfügbarkeit in der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB). Die Projekte umfassen darüber hinaus Maßnahmen zur Langzeitsicherung und Langzeitverfügbarkeit. Auf der Veranstaltung werden die digiS-Partnerinstitutionen die Ergebnisse ihrer Projekte präsentieren.

Die geförderten Projekte sind erst ein Beginn. Es gilt das Kulturgut Berlins digital bereitzustellen, zugänglich zu machen und das Angebot aktiv weiter zu gestalten. Die Sachbuchautorin Kathrin Passig wird sich daher in ihrem Vortrag Lob des Unfertigen – Über das gemeinsame öffentliche Nachdenken mit der Idee befassen, dass „der Dialog nicht als Mittel zum Zweck, sondern als eigentlicher Zweck“ anzusehen ist.

Besonders freuen wir uns, dass Prof. Dr. Günther Schauerte, Vorstand der DDB, und die Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, vertreten durch Dr. Christine Regus, ihre Teilnahme angekündigt haben.

Die Veranstaltung findet am Zuse Institute Berlin (ZIB) statt (Anfahrtsbeschreibung ZIB).

Download: Programm der digiS-Veranstaltung "Vernetzen und Gestalten" (PDF)