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Workshops

Die Unterstützung und Beratung der Projektpartner des Förderprogramms Digitalisierung gehört zu den grundlegenden Tätigkeiten von digiS - der Servicestelle Digitalisierung. Um dies zu gewährleisten, bieten wir am Zuse Institute Berlin (ZIB) zahlreiche Workshops zu diversen Themen der Digitalisierung an.

All unsere Projektpartner ebenso wie jene, die es noch werden möchten, sind herzlich eingeladen, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen. Zur Anmeldung für die Workshops werden wir rechtzeitig eine Einladung an alle Partner und Mitglieder unserer Mailingliste verschicken.

Wir nehmen Sie gern in unsere Mailingliste auf, damit Sie alle Veranstaltungseinladungen für Ihre Anmeldung erhalten.
Senden Sie einfach eine Mail an digis@zib.de.

Technische Grundlagen der Digitalisierung

Ziel dieses Workshops ist es, technische Grundlagenkenntnisse zu vermitteln und damit die Qualität von Digitalisierungsdienstleistungen / Digitalisaten nachvollziehbar zu machen. Erläutert werden hierbei vor allem technische Verfahren und Medien (Scannen/Digitalfotografie/Filme/Audio).


Der Workshop zu Technischen Grundlagen der Digitalisierung von Marco Klindt (digiS) fand am 6. März 2017 im Zuse Institute Berlin (ZIB) statt.

Rechtliche Fragestellungen bei Digitalisierungsprojekten

In Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten führen wir jährlich mindestens einen Workshop zu rechtlichen Fragen im Kontext von Digitalisierungsprojekten durch. Der Workshop richtet sich an Mitarbeiter von Kulturinstitutionen und gibt eine Einführung zu den Themen Urheber- und Leistungsschutzrechte.

Neben grundlegenden Fragestellungen sollen dabei auch Ihre spezifischen Fragen und Problemstellungen mit berücksichtigt werden. Zur Vorbereitung empfehlen wir Ihnen unsere von iRights erstellte "Handreichung Recht", die Sie bei uns auf der Webseite abrufen können: http://dx.doi.org/10.12752/2.0.002.2

Sollten Sie sich näher mit „open content“ beschäftigen wollen, empfehlen wir Ihnen zur weiteren Lektüre den Leitfaden „Open Content – a practical guide to using Creative Commons Licences“, eine Veröffentlichung der Deutschen UNESCO-Kommission, des Hochschulbibliothekszentrums des Landes Nordrhein-Westfalen und Wikimedia Deutschland. Der Anwalt Dr. Till Kreutzer widmet sich in diesem Leitfaden ausführlich den Vorteilen der Creative-Commons-Lizenzen und skizziert beispielhaft Anwendungsszenarien der verschiedenen freien Lizenzen.


Der Rechte-Workshop findet in diesem Jahr erneut an zwei Terminen statt:

17. März 2017
Rechtliche Fragestellungen bei Digitalisierungsprojekten (in Kooperation mit der Anwaltspraxis iRights.Law)

16. Oktober 2017
Rechte-Workshop mit Schwerpunkt auf der DDB (in Kooperation mit Dr. Ellen Euler von der Deutschen Digitalen Bibliothek)

Metadaten als notwendige Bedingung zur Nutzbarkeit von digitalen Objekten

Metadaten sind Daten über Daten.

Sie ermöglichen es, digitale (digitaliserte) Objekte so zu beschreiben, dass diese identifiziert, strukturiert, gesucht, gefunden, verstanden, verknüpft, präsentiert und in anderen Kontexten benutzt werden können.

Metadaten verleihen dem digitalen Content den gebührenden Glanz. Metadaten ermöglichen eine adäquate Webpräsentation ebenso wie den Nachweis in Portalen wie z. B. der Deutschen Digitalen Bibliothek oder auch die langfristige Bereitstellung und Anreicherung als Linked Data in entsprechenden Datenrepositorien.

Je generischer das verwendete (Meta-)datenmodell, desto höher die Chance, dass ihre Daten auch noch in zehn Jahren für ihre Nutzer zur Verfügung stehen werden, aber desto ungenauer ist auch die Beschreibung der Objekte und damit das Auffinden. Aber erst durch die Verwendung von kontrollierten, gemeinsamen Vokabularen und Community-Standards können die Daten kontextualisiert, erweitert und verknüpft werden und sind damit für die Nutzer (Menschen, Maschinen) nicht nur anzeigbar, sondern – so keine rechtlichen Einschränkungen bestehen – auch nutzbar. 

In digiS Workshops wollen wir die konzeptionelle Modelle, Datenmodelle und Metadatenstandards einführen und eine Einführung in Hinblick auf die Zugänglichkeit, Nachnutzung und Langzeitverfügbarkeit von Objekten aufzeigen.


Workshop-Termine:

6. April 2017
Anschlussfähig mit kontrollierten Vokabularen: Erschließen, erweitern und veröffentlichen von und mit Thesauri in der Linked Data Welt (digiS: Marco Klindt und Heinz-Günter Kuper)

27. – 28. April 2017
Nachnutzung – Wie kann ich meine digitalen Daten vorbereiten? Einführung in das CIDOC-CRM, LIDO sowie praktische Umsetzungen von Datenaufbereitung und Mapping. Werkzeuge: MINT-Tool, OpenRefine (digiS: Anna-Lena Nowicki und Marco Klindt)

Digitale Editionen mit TEI – Theorie und Einführung in die Praxis

Eine digitale Edition ermöglicht neuartige Zugänge zu Texten und eröffnet neue Möglichkeiten für Forschung und Rezeption. Ein de facto Standard für die Erstellung digitaler Editionen ist TEI.

Zu diesem Thema wird ein zweiteiliger Workshop geplant. Im ersten Teil werden die Grundlagen der TEI-Richtlinien und eine Übersicht der Werkzeuge vermittelt, während im zweiten Teil ein Praxisbeispiel vorgestellt und mit einem gängigen Werkzeug (oXygen) bearbeitet wird.

Der Workshop richtet sich an diejenigen, die Textinhalte digital anbieten möchten oder wissen wollen, wofür eine digitale Edition in TEI geeignet ist.


Der Workshop zu digitalen Editionen mit TEI von Heinz-Günter Kuper (digiS) fand am 1. Juni 2017 im Zuse Institute Berlin (ZIB) statt.

A gentle itroduction to Wikidata -
ein Workshop mit Wikimedia Deutschland und der Open Knowledge Foundation

Wikidata ist eine freie Wissensdatenbank, die sowohl von Menschen als auch von Maschinen gelesen und bearbeitet werden kann. Wikidata ist ein Speicher für strukturierte Daten und dient unter anderem dazu, Wikimedia Projekte wie die Wikipedia zu unterstützen. Die Idee hinter Wikidata ist allerdings nicht “das Wissen” der Welt zugänglich zu machen, sondern den Wissensstand zu einer bestimmten Zeit und mit einer dafür ausgewiesenen Referenz wiederzugeben. Die Daten in Wikidata (ausschließlich Metadaten) stehen unter der Lizenz CC0. Sie können in standardisierten Formaten exportiert werden und dadurch auch mit anderen Datenbanken als Linked Data verbunden werden. Ein Projekt im Rahmen der digiS-Förderung hat die Normdaten der Wikidata genutzt, um die eigene Erschließungsarbeit zu vereinfachen: Das Institut für Kunst- und Bildgeschichte (IKB) der HU Berlin hat inzwischen mehrere tausend der mehr als 50.000 Datensätze umfassenden Glasdiasammlung mit Wikidata Items verknüpft. Wikidata dient hier also als eine Art Ankerpunkt, um die eigenen Daten mit weiteren Linked Data zu verbinden und darüber u. a. die abgebildeten Kunstwerke zu lokalisieren.

In dem Workshop wird der Aufbau und die Funktionsweise von Wikidata vorgestellt sowie auch die Arbeit der Freiwilligen Community hinter Wikidata. Anhand von ausgewählten Projekten soll mit ihren Machern über den Wert von Wikidata für Kulturdaten und -institutionen diskutiert werden. Dazu wird unter anderem Georg Schelbert (HU Berlin) vorstellen, wie das IKB mit Wikidata arbeitet.


Der Wikidata-Workshop fand am 9. Juni 2017 im Zuse Institute Berlin (ZIB) statt.

Digitale Strategien für Kultureinrichtungen

Nach 25 Jahren World Wide Web und 9 Jahre Smartphone fragen wir nicht mehr nach dem ob, sondern nur noch nach dem wie wir die digitale Welt gestalten. Viele Museen und Kultureinrichtungen haben bereits ihre ersten Erfahrungen gemacht. Viele Museen haben begonnen, ihre Bestände zu digitalisieren und in professionellen Objektdatenbanken zu arbeiten. Facebook und Twitter verändern grundlegend die herkömmliche Öffentlichkeitsarbeit und neue digitale Vermittlungsformate setzen sich erfolgreich durch. Dies ist genau der richtige Zeitpunkt einen Moment innezuhalten, um die grundlegenden Veränderungen in den Kultureinrichtungen zu erfassen und basierend darauf, Konzepte und digitale Strategien für Museen und Kultureinrichtungen abzuleiten.

Der Workshop verfolgt das Ziel, in einem ersten Schritt die Elemente einer digitalen Strategie zu entwickeln, die ausdrücklich die digitalen Sammlungen in den Blick nimmt, um anschließend diesen an konkreten Einrichtungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu schärfen.


Am 29. Juni 2017 wird der Workshop erneut in Kooperation mit Holger Simon durchgeführt, der u. a. bekannt ist als Mitbegründer des prometheus Bildarchives sowie der Pausanio-Akademie Köln. Prof. Simon wurde 2014 als einer der „Digitalen Köpfe“ Deutschlands ausgezeichnet.

Digitalisierung ist der Anfang – Langzeitverfügbarkeit ist für die Ewigkeit!

Die Sicherstellung der Langzeitverfügbarkeit ist unabdingbare Voraussetzung für die Verwertbarkeit von digitalen Kulturdaten in neuen Kontexten. Der Zugang zu diesen Daten muss im Interesse einer digitalen Wissensgesellschaft langfristig möglich bleiben. Langzeitarchivierung und Langzeitverfügbarkeit sind in diesem Sinn gleichbedeutend. Am 7. April 2016 wurde das Langzeitarchiv EWIG gelauncht. EWIG wurde von digiS und der AG „Digital Preservation“ am Zuse-Institut entwickelt. Durch das Langzeitarchiv wird sichergestellt, dass Daten aus digitalen Sammlungen nachhaltig gespeichert werden und dauerhaft nutzbar bleiben. Dazu werden über den eigentlichen Content hinaus weitreichende Informationen über den archivierten Content (Texte, Videos, Töne, Bilder, Film…) mitgespeichert.

Im digiS-Workshop zur Langzeitarchivierung wollen wir Sie zunächst darauf einstimmen, welche Probleme durch „Digital Preservation“ adressiert und gelöst werden sollen.  Wir werden auf die konzeptionellen Grundannahmen der LZA eingehen. Auf welchen Normen und Standards basiert ein vertrauenswürdiges Langzeitarchivierungssystem? Was steht hinter OAIS, PREMIS? Was bedeutet Data Curation für die Institution, die Daten an ein Langzeitarchiv übergibt? Außerdem werden wir das am Zuse Institute Berlin (ZIB) bestehende LZA-System EWIG in den Blick nehmen. Es basiert auf der Open-Source Software Archivematica. Wie funktioniert es, was bietet es für seine Nutzer?


Ein nächster Termin im Jahr 2017 ist in Planung.

Zeigen, Nutzen, Explorieren – digitale Sammlungen visualisieren

Der Workshop zur Visualisierung von digitalen Sammlungen richtet sich an interessierte Museums- oder Sammlungsmitarbeiter/innen, die neue Perspektiven auf ihre digitalen Sammlungen entwickeln wollen und/oder Impulse für die Nachnutzung ihrer Daten suchen. Mittels Collagen und Praxisbeispielen werden Visualisierungsansätze vermittelt und neue Formen des Zeigens, Nutzens und Explorierens von digitalen Sammlungen erprobt. Im Anschluss daran können an einem Beispiel-Datensatz Visualisierungstools ausprobiert werden und ein Blick hinter den Vorhang der Daten geworfen werden.


Ein nächster Termin im Jahr 2017 ist in Planung.