#kulturgutdigital – 5 Jahre und mehrere Monate später

Das Programm

Die Vorbereitung unserer diesjährigen Konferenz trägt bisweilen nostalgische Züge. Nach fünf Jahren Förderprogramm Digitalisierung Berlin schauen wir zurück auf unsere Anfänge im Jahr 2012. Fünf Partner, acht Projekte, ein noch unbe(-ge)lebtes Digitalisierungskonzept und viel Enthusiasmus – so kann man man die ersten Monate gut beschreiben. Wie sich das im Einzelnen verhielt und wofür wir als Servicestelle Digitalisierung unsere gute alte Wandtafel gebraucht haben, darüber erfährt man am 1. Dezember mehr in unserem kurzweiligen Partnerdialog „Retro 1“  mit dem Stadtmuseum Berlin, aka: Sebastian Ruff.

„Norden, Süden, Osten, Westen – Berlin kann es am besten?“ – Unsere Gäste aus den Koordinierungs- und Kompetenzzentren Digitalisierung kommen aus Baden-WürttembergBayern, Brandenburg und Schleswig-Holstein. Peer Review hat in der Wissenschaft eine gute Tradition und so wollen auch wir für die Zukunft lernen von unseren Partnern aus den verschiedenen Bundesländern. Wir freuen uns daher sehr Yasi Schneidt, Petra Newrly, Christian Gries, Sybille Greisinger, Ulf Preuß und Frauke Rehder auf unserem Peer review-Panel „Retro 2“ zu begrüßen.

digiS-Jahreskonferenz 2016, Postersession

digiS Keine Jahreskonferenz ohne einen Schuss Wahnsinn – am 1. Dezember werden die diesjährigen Projektpartner von digiS mit ihrer Minute Madness die Projektmesse einläuten. Der „Digitale Komplex“ setzt sich aus fünf thematisch gruppierten Projektmesseständen zusammen, die von unseren Projektpartnern der letzten fünf Jahre bespielt werden. Wer sind die „Fragilen Berliner“, ist wirklich das gesamte Werk Georg Kolbes inzwischen digitalisiert, wie wird Tanz digital beschrieben und modelliert, was geschieht mit den Modellbüchern Bertolt Brechts, was haben Egmont-Schaefer-Digital und der AEG-Firmennachlass gemeinsam und war Crowd Sourcing für die historischen Berliner Telefon- und Adressbüchern ein Erfolgsmodell? Natürlich fehlt auch das Thema der Nachnutzbarkeit, vertreten durch den Kulturhackathon,“Coding da Vinci“, nicht auf unserer Projektmesse.

Bei unserer nachmittäglichen Runde zu „Openess für die Berliner Digitalkultur“ richten wir den Blick dann von Deutschland aus nach Europa.

Wie wird in anderen europäischen Ländern mit (Kulturerbe-)Daten umgegangen und wie werden dort die Chancen offener Kulturdaten für die breite Öffentlichkeit, für Forschung und Wissenschaft diskutiert? Wir begrüßen hierzu Beat Estermann (stellvertretender Leiter des Schwerpunkts „Open & Linked Data“ am E-Government-Institut der Berner Fachhochschule), Karin Glasemann (Digital Coordinator, Nationalmuseum Schweden& Mitglied des Europeana Members Council) und Jürgen Christof (Leiter der Unibibliothek der TU Berlin). Moderiert wird das Panel von Christina Riesenweber, Open Access Büro Berlin.

Die digiS-Jahreskonferenz findet von 10 Uhr bis 17 Uhr am Zuse Institute Berlin, Takustr. 7, 14195 Berlin statt.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Programm der Konferenz im Überblick

Sie können sich hier für die kostenlose Teilnahme an unserer Veranstaltung anmelden!