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Aktuelles

Treffen der Projektpartner 2017

Nach der Langen Nacht der Wissenschaften wenden wir uns am Montag morgen wieder dem Tagesgeschäft zu. Von 10 Uhr bis 13 Uhr treffen sich die diesjährigen digiS-Projektpartner bei uns am ZIB. Wir sind gespannt auf den Austausch über die Ziele des zweiten Projekthalbjahres. Herzlich willkommen bei #kulturgutdigital.

Fellow-Programm Freies Wissen

Auf Anregung aus unserem Netzwerk möchten wir gern alle interessierten Nachwuchswissenschaftler/-innen (Doktoranden/-innen, Postdocs, Juniorpfessoren/innen) auf das Fellow Programm Freies Wissen aufmerksam machen, das ab Herbst 2017 in die zweite Runde startet. Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler verschiedener Fachdisziplinen sollen darüber in die Lage versetzt werden, open science in ihrer Forschungspraxis anzuwenden. Die Bewerbunsgfrist endet am 4. August 2017. Nähere Informationen erhalten Sie hier.

 

Lange Nacht der Wissenschaften am ZIB

Am 24. Juni 2017 öffnen 70 wissenschaftliche Einrichtungen ihre Türen. digiS ist mit zwei Präsentationsständen am Zuse-Institute Berlin (ZIB) dabei. Wenn sie sich fragen, was Arnold Schwarzenegger mit ihrer Zukunft zu tun hat oder aber sie ihre digitalen Fotos retten und bewahren wollen, dann kommen Sie bei uns vorbei. Und natürlich gibt es darüberhinaus noch viel mehr am ZIB und an den vielen anderen Institutionen zu entdecken. Hier finden Sie das Gesamtprogramm. Auf twitter: #LNDW17

Gewinner des Berliner Digital Humanities-Preises 2017

„Durchblick!“ und „edition humboldt digital“ haben den Berliner DH-Preis 2017 gewonnen

Am 14. Juni 2017 wurden in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) die beiden Preisträger des diesjährigen Berliner DH-Preises prämiert. Ausgezeichnet wurden das Projekt „Durchblick!“ des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte (IKB) der HU Berlin (2. Platz) sowie die „edition humboldt digital“ (1. Platz). Die digitale Zugänglichmachung der zwischen 1890 und 1980 hergestellten historischen Glasdiasammlung ist unter anderem mithilfe von digiS im Förderprogramm Digitalisierung Berlin 2016 realisiert worden. Die Lehrsammlung ist auch hinsichtlich ihres Umfangs von etwa 65.000 Stück herausragend. Sie spiegelt sowohl die Forschungs- und Interessensschwerpunkte Berliner Fachgelehrter wie Heinrich Wölfflin, Adolph Goldschmidt, Wilhelm Pinder und Richard Hamann wider, als auch den an der Universität über Jahrzehnte hinweg geformten Kanon der Kunstgeschichte (zum Wiki der Sammlung).

Mit Humboldt auf Reisen – diese digitale Reise führt, um es mit den Worten des Laudators Gerd Graßhoff auszudrücken, „aus den heimatlichen Gefilden der klassischen Edition zur hybriden digitalen Edition. Sie führt – um im Bild zu bleiben – über gefährliche Furten in teilweise unkartiertes Neuland.“ Die „edition humboldt digital“ ist eine Publikation des Akademienvorhabens »Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung« der BBAW. Die Daten der „edition humboldt digital“ sind ebenfalls mit einem Projekt des Förderprogramms Digitalisierung 2017 verknüpft: die Stiftung Stadtmuseum Berlin will in ihrem diesjährigen Digitalisierungsprojekt die Humboldtiana der eigenen Sammlung mit Daten aus der Edition anreichern.

Weitere Informationen zur Preisverleihung auf twitter: #DHPreis17

 

Workshop „Digitale Strategien für Kultureinrichtungen“, 29. Juni 2017 am ZIB

Digitale Strategien für Kultureinrichtungen

Nach 25 Jahren World Wide Web und im Jahr 10 des Smartphones fragen wir nicht mehr nach dem ob, sondern nur noch nach dem wie wir die digitale Welt gestalten. Viele Museen und Kultureinrichtungen haben bereits ihre ersten Erfahrungen gemacht. Viele Museen haben begonnen, ihre Bestände zu digitalisieren und in professionellen Objektdatenbanken zu arbeiten. Facebook und Twitter verändern grundlegend die herkömmliche Öffentlichkeitsarbeit und neue digitale Vermittlungsformate setzen sich erfolgreich durch. Dies ist genau der richtige Zeitpunkt einen Moment innezuhalten, um die grundlegenden Veränderungen in den Kultureinrichtungen zu erfassen und basierend darauf, Konzepte und digitale Strategien für Museen und Kultureinrichtungen abzuleiten.

Der Workshop verfolgt das Ziel, in einem ersten Schritt die Elemente einer digitalen Strategie zu entwickeln, die ausdrücklich die digitalen Sammlungen in den Blick nimmt, um anschließend diesen an konkreten Einrichtungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu schärfen.

Der Workshop wird von digiS – Servicestelle Digitalisierung in Kooperation mit Holger Simon durchgeführt, der u. a. bekannt ist als Mitbegründer des prometheus Bildarchives sowie der Pausanio-Akademie Köln. Prof. Simon wurde 2014 als einer der „Digitalen Köpfe“ Deutschlands ausgezeichnet.

Anmeldung

Der Workshop findet am 29. Juni 2017 zwischen 10 Uhr und 17 Uhr am Zuse Institute Berlin, Takustr. 7, 14195 Berlin statt – Seminarraum des ZIB, Eingang Rundbau, EG links.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 20 Personen. Melden Sie sich ab sofort an über unsere digiS-Mailadresse: digis@zib.de

update: Wikidata Workshop 9. Juni 2017

Hier kommt ein kurzes Update zum Programm Workshop „A gentle introduction to Wikidata“, den wir am 9. Juni 2017 in Kooperation mit Wikimedia Deutschland e.V. und der Open Knowledge Foundation DE durchführen werden.

Inzwischen konnten wir Jason J. Evans – Wikimedian in Residence an der National Library of Wales – als Referenten gewinnen. Evans ist ein starker Verfechter des Openness / Open Access Gedankens für digitale Kulturdaten. Er wird in seinem Vortrag „Wikidata & GLAM – How and why?“ am Beispiel der National Library of Wales aufzeigen, welche Vorteile aus der Öffnung der Daten und der Nutzung von Wikidata für die Institution und die Öffentlichkeit erwachsen können. Evans schreibt: „This session will look at methods for uploading data to Wikidata and will explore the possibilities for visualizing, analyzing, linking and reusing the data.“ (Der Vortrag von Jason Evans wird in englischer Sprache sein.) Das zweite Praxisbeispiel wird wie bereits zuvor angekündigt von Georg Schelbert, HU Berlin, Institut für Kunst- und Bildgeschichte, präsentiert. Vorausgehen wird diesen Praxisbeispielen eine kurze Einführung in offene Kulturdatenvon Helene Hahn (OKF) sowie die Vorstellung von Wikidata und einigen Wikidata-Services durch Jens Ohlig (WMDE).

 

Wikidata Workshop, 9. Juni 2017, Zuse Institute Berlin (ZIB)

Agenda

10:00 Begrüßung und Vorstellungsrunde

10:30 Kurze Einführung in „offene Kulturdaten“ – Helene Hahn (OKF DE)

11:00 A gentle Introduction into Wikidata – Was ist und wie funktioniert Wikidata? – Jens Ohlig (Wikidata, WMDE)

12:00 „Wikidata & GLAM – How and Why?“ – Jason J. Evans (National Library of Wales)

13:00 Pause

14:00 “Wikidata als offene, vielsprachige und eindeutige “Metanormdaten”-Ressource im Internet nutzen” – Georg Schelbert, IKB der HU Berlin

Vorstellung von Wikidata-Tools – Jens Ohlig (Wikidata, WMDE) und Diskussion

ca. 16:00 Ende des Workshops

Coding da Vinci Berlin 2017

Der Kulturhackathon Coding da Vinci Berlin ist zurück und geht 2017 ins vierte Jahr!

Nach zwei erfolgreichen bundesweiten Kulturhackathons in Berlin und einem tollen Regional-Hackathon in Hamburg 2016 (Coding da Vinci Nord) starten wir am 21. und 22. Oktober 2017 wiederum in Berlin mit unserem Kick-Off für den 4. Kulturhackathon in Folge.

Seit 2014 bringt Coding da Vinci Entwickler/innen, Designer/innen, Künstler/innen und Gamer/innen mit Vertreter/innen aus verschiedensten Kulturinstitutionen zusammen, um gemeinsam aus offenen Kulturdaten neue kreative Anwendungen zu entwickeln. Auch aus dem Kreis der Projektpartner des Förderprogramms Digitalisierung haben bereits einige Institutionen mit ihren Daten bei Coding da Vinci teilgenommen. Dazu gehören unter anderem die Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Stiftung Stadtmuseum Berlin, Berlinische Galerie, das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, MIME Centrum Berlin und das Jüdische Museum Berlin.

Das Ziel von Coding da Vinci ist es, die digitalen Schätze der GLAM – Institutionen (Galleries, Libraries, Archives & Museums) in neue Kontexte zu setzen und sie in neuen Anwendungen zum Leuchten zu bringen. Dies kann nur gelingen, wenn die verschiedenen communities der Entwickler/innen, Designer/innen, Künstler/innen, Hardware-Bastler/innen, die Mitarbeiter/innen der GLAM-Institutionen und kulturbegeisterte Menschen real und virtuell zusammenkommen, um gemeinsam im Team die digitale Vielfalt von offenen Kulturdaten zu erkunden und weiter zu entwickeln. Auf der Coding da Vinci Webseite finden Sie die beeindruckenden Ergebnisse dieser Zusammenarbeit aus den Jahren 2014 bis 2016.

Das Format von Coding da Vinci

Coding da Vinci läuft über die Dauer von 6 Wochen. Während des Kick off am 21. / 22. Oktober 2017 an der HTW Berlin werden die Kulturschätze und Daten durch die GLAM-Institutionen vorgestellt; erste Ideen für Projekte werden von den Teilnehmenden entwickelt, die Projektteams finden sich zusammen. Diese Teams erarbeiten dann gemeinsam mit Vertreter/innen aus Kulturinstitutionen prototypische Umsetzungen z.B. für Apps, Webseiten, Datenvisualisierungen oder interaktive Installationen über einen Zeitraum von sechs Wochen – genau gesagt bis zum 2. Dezember 2017. Am 2. Dezember 2017 werden alle Berliner Projekte im Jüdischen Museum Berlin der Öffentlichkeit präsentiert und von der Coding da Vinci Jury auch prämiert.

Mitmachen!

Wir freuen uns über alle interessierten Kulturinstitutionen, die mit offenen Kulturdaten und Inhalten in diesem Jahr bei Coding da Vinci Berlin mitmachen möchten. Daher laden wir alle Interessierten GLAM Institutionen am 16. Juni 2017 zwischen 14 Uhr und 16 Uhr zu Wikimedia Deutschland zu einem Informationstreffen ein. Melden Sie sich wenn Sie Interesse haben bitte bis zum 10. Juni 2017 per Mail an bei Barbara Fischer & Lucy Patterson, Projektkoordination Coding da Vinci. Hier können Sie sich ein Infoblatt mit allen Terminen und Kontakten herunterladen. Und natürlich können Sie sich auch jederzeit bei digiS melden: anja.mueller@zib.de oder digis@zib.de.

 

Coding da Vinci

Der Kultur-Hackathon ist ein Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Digitalen Bibliothek, der Open Knowledge Foundation Deutschland e.V., der Servicestelle Digitalisierung Berlin und Wikimedia Deutschland e.V. Wir danken zudem allen Partnern, die Coding da Vinci Berlin 2017 ermöglichen (HTW Berlin, Jüdisches Museum Berlin sowie das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz).

A gentle introduction to WIKIDATA – ein Workshop mit Wikimedia Deutschland und der Open Knowledge Foundation

Wikidata ist eine freie Wissensdatenbank, die sowohl von Menschen als auch von Maschinen gelesen und bearbeitet werden kann. Wikidata ist ein Speicher für strukturierte Daten und dient unter anderem dazu, Wikimedia Projekte wie die Wikipedia zu unterstützen. Die Idee hinter Wikidata ist allerdings nicht “das Wissen” der Welt zugänglich zu machen, sondern den Wissensstand zu einer bestimmten Zeit und mit einer dafür ausgewiesenen Referenz wiederzugeben. Die Daten in Wikidata (ausschließlich Metadaten) stehen unter der Lizenz CC0. Sie können in standardisierten Formaten exportiert werden und dadurch auch mit anderen Datenbanken als Linked Data verbunden werden. Ein Projekt im Rahmen der digiS-Förderung hat die Normdaten der Wikidata genutzt, um die eigene Erschließungsarbeit zu vereinfachen: Das Institut für Kunst- und Bildgeschichte (IKB) der HU Berlin hat inzwischen mehrere tausend der mehr als 50.000 Datensätze umfassenden Glasdiasammlung mit Wikidata Items verknüpft. Wikidata dient hier also als eine Art Ankerpunkt, um die eigenen Daten mit weiteren Linked Data zu verbinden und darüber u. a. die abgebildeten Kunstwerke zu lokalisieren.

In unserem Workshop werden wir den Aufbau und die Funktionsweise von Wikidata vorstellen sowie auch die Arbeit der Freiwilligen Community hinter Wikidata. Anhand von ausgewählten Projekten wollen wir mit ihren Machern über den Wert von Wikidata für Kulturdaten und -institutionen diskutieren. Dazu  wird unter anderem Georg Schelbert (HU Berlin) vorstellen, wie das IKB mit Wikidata arbeitet.

Daher laden wir Sie alle herzlich für den 9. Juni 2017 ab 10:00 Uhr zu uns ans Zuse Institute Berlin (ZIB) ein, um die Möglichkeiten von Wikidata zu erkunden.

 

Draft Agenda

10:00 Begrüßung und Vorstellungsrunde

10:30 Kurze Einführung in „offene Kulturdaten“ – Helene Hahn (OKF DE)

11:00 A gentle Introduction into Wikidata – Was ist und wie funktioniert Wikidata? -Jens Ohlig (Wikidata, WMDE)

12:00 Showcase 1 – Praxisbeispiele für die Nutzung von Wikidata durch GLAM

13:00 Pause

14:00 Showcase 2 – Praxisbeispiel des IKB der HU Berlin: “Wikidata als offene, vielsprachige und eindeutige “Metanormdaten”-Ressource im Internet nutzen” -Georg Schelbert, IKB der HU Berlin

Vorstellung von Wikidata-Tools – Jens Ohlig (Wikidata, WMDE)

16:00 Ende des Workshops

Workshop zum TEI-Dokumentenformat, 1. Juni 2017

TEI-Dokumentenformat – Theorie und Einführung in die Praxis (digiS: Heinz-Günter Kuper)
1. Juni 2017 – 10:00 Uhr bis 15:30 Uhr

„TEI“ ist eine Abkürzung für die Text Encoding Initiative und verweist zudem auf das vom TEI-Konsortium entwickelte Dokumentenformat. Das TEI-Format ermöglicht neuartige Zugänge zu Texten und eröffnet neue Möglichkeiten für Forschung und Rezeption. Es ist der De-facto-Standard für die Erstellung digitaler Editionen.

Dieser Workshop richtet sich an diejenigen, die noch nicht mit TEI gearbeitet haben, aber Textinhalte in TEI anbieten möchten oder wissen wollen, wofür das TEI-Format geeignet ist.
Er besteht aus zwei Teilen:
1. Einführung in die Dokumentauszeichnung (Markup) und eine Übersicht der TEI-Richtlinien
2. Präsentation eines kleinen Praxisbeispiels und dessen Bearbeitung mit einem gängigen Werkzeug

Der Workshop findet im Seminarraum des ZIB (Takustr. 7, 14195 Berlin, U Dahlem Dorf // Eingang Rundbau, EG, R. 2006) statt.

Melden Sie sich bitte bis zum 26.05.2017 verbindlich über unsere Mailadresse digis@zib.de an.

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